Willi André' s
       k l e i n e
                Welt 


...immer ein

                     L ä c h e l n,

     besonders

                 wenn es schwer fällt...

Unbekanntes Gebiet sehr beliebt



Eine Wanderung enthält immer wieder eindrückliche stellen. Ein beeindruckender Ausblick, ein speziell gewachsener Baum, ein besonderes Stück Weg, oder einfach ein atemberaubendes Gefühl… ein Gefühl, das sich bei einem besonderem Moment zeigt… eine alt bekannte Umgebung, eine schon mehrfach besuchte Umgebung, eine Umgebung, die mit vielen positiven Erfahrungen bestückt ist… eine Umgebung, die jedoch noch einen unbekannten Fleck bewahrt… eine Stelle, die neugierig macht und schon lange im Plan stand, entdeckt zu werden… die für diesen Tag mit einer aussergewöhnlichen Bahnfahrt Zusammenhängt…


ein Blick aus dem Fenster, ist mit einem blauen Himmel mit einzelnen kleinen weissen stellen vielversprechend. Nach dem ich die andere Seite des Tunnels erreicht hatte, brachte mich ein kurzer Marsch zur kleinen, unbekannten Luftseilbahn. Die durch eine beeindruckende, atemberaubende Berglandschaft ihren Weg bahnt. Über Baumwipfel, die weit unter uns zu entdecken sind, Felswände, die sich immer mehr von uns entfernten. Ein Ausblick auf den Ort, der während der Fahrt nach oben immer kleiner wurde. Kleine farbige Punkte in den erwähnten Felsen, entpuppten sich als „Akrobaten“ die sich mit Seil und Karabiner den Weg nach oben bahnen. Viel zu entdecken bis zur ersten Maste, von dort ging die Fahrt über mit Moos bewachsenen Felsen, Einschnitte in das Gestein weiter. weitere Masten brachten uns der Bergstation näher. Ein leichtes schaukeln, ein kurzer pieeep Ton und wir konnten die Kabine verlassen.


Aussteigen…


erst mal einen überblick verschaffen…


die Orientierung finden…


und die Umgebung bewundern…


eine Holzhütte neben der Bergstation, die draussen einige Tische aufgestellt hatte bietet einen interessanten Eindruck. Aber nächstes mal werde ich das kennenlernen. In einer Grünfläche, die oberhalb zu sehen ist, machen sich Gleitschirmflieger zum Start bereit. Irgendwo macht sich ein Motoren Geräusch bemerkbar. Ein Fahrzeug mit Anhänger ist weit oben zu entdecken. Aber auch Kuhglocken sind zu hören, jedoch nirgends eine Kuh in Sicht. Ein kurzer piep hinter mir lässt mich umdrehen. Die andere Kabine bringt weitere Personen. Gleichzeitig mit einem älteren Pärchen nehme ich erst mal den Anstieg in Angriff. Auf einer Platform weiter oben, mach sich es zwei Geissen gemütlich, auf der andern Seite löst sich auch das Geheimnis der Kuhglocken.


Ein paar Leute machen sich für die Wanderung bereit, während ich die Möglichkeiten studiere. Auf jeden Fall ist erst mal ein Aufstieg für alle geplant, Dabei bekommt man von der Umgebung nicht viel mit. Ein weiterer Wegweiser gibt zwei Richtungen vor. Der Weg wird erstmal breiter, so das sich Fahrzeuge sich bewegen können. Ein leichter Luftzug begleitet uns, eine erste Brücke gibt mir den Weg vor. Das Pärchen ist etwas hinter mir, somit setzte ich meine Schritte alleine fort. Mittlerweile bieten sich interessante Bilder. Zur Zeit noch von Felsen umgeben aber viel sehenswertes. Erneut ein Aufstieg…



Das Panorama ist beeindruckend, einfach mal die Eindrücke auf sich wirken und den Auslöser ruhen lassen. Einfach den Moment geniessen. Stille, nur die Blätter im Wind sind zu hören. Wortlos mach ich mich auf den Weg. Das Pärchen hatte mich bereits eingeholt und sind schon weiter. Den höchsten Punkt hatte ich hinter mir gelassen und war mit den zwei im Gespräch. An einer Bank wo ich etwas essen will, verabschiedeten wir uns. Die Umgebung hat viele Gesichter. Alle paar Meter, entdeckt man wieder etwas Neues. Nach einer Weile mach ich mich wieder auf den Weg, auf dem ich immer wieder mal ein Bild mache. Nach einer Weile, führt mich der Weg durch ein grosses Stück Wiese. Quer und gerade nach unten, Kühe begleiten mich. Dabei verliere ich schnell an Höhe. Anschliessend bahnt sich mein Weg, durch einen steinigen, unebenen Boden. Einer hohen Felswand folge ich, die mich durch einen Fluss mit grossen Steinen trennt. Eine ganze Weile folge ich dem Wasser. Jeden Schritt muss man planen, so steinig, Schmal und uneben ist der Untergrund. ein Baum der am Stamm gespalten ist bietet ein interessantes Bild. Immer fällt der Hang neben mir steil nach unten ab. Immer wieder muss ich etwas akrobatisch den Stand finden. Um den Auslöser zu betätigen, muss ich erst mal sicheren Stand suchen und diese Position nicht verändern. Später erreiche ich dann wieder die Strasse erst ist es natur Boden, nachher spür ich dann die Wärme von unten. Die geteerte Strecke ist nicht mehr so angenehm, aber führt mich allmählich wieder ins Tal.


Wo ich dann die Heimreise antrete…