Willi André' s k l e i n e
                                                Welt 



...immer ein
L ä c h e l n, besonders wenn es schwer fällt...




eine unbesorgte, stabile Situation. Eine Situation mit angenehmen Freunden, mit Personen denen man Vertraut und sich gern auffällt. Viel Spass und immer wieder interessante Ausflüge. Man lernt sich in lockerer Atmosphäre kennen. Findet mit einem Sympathischen Gespräch, Gemeinsamkeiten. Für diesen Moment verabschiedet man sich. Stunden werden zur Vergangenheit, Tage vergehen. Wieder läuft man sich zufällig über den Weg. Einige Worte wechseln, nach einem kurzen zusammentreffen, geht dann wieder seinem Ziel nach. Eine kurze Pause weil man in der Kolonne steht, ein Gedanke, was hat der andere gesagt. Jemand, der sich hinter einem - mit hupen - bemerkbar macht, holt einem aus dem Moment. Ein später erneutes treffen mit der neuen Bekanntschaft, gibt bei einem Getränk die Gelegenheit, gegenseitig die Nummern auszutauschen. Somit ist ein weiterer Schritt getan. Man schreibt sich mal ein SMS, fragt mal beim andern um Rat. Das zutrauen wächst, man trifft sich in regelmässigen abständen, das Vertrauen wächst, Einfach mal dem anderen persönliches anvertrauen. Nach kurzer Zeit wird man blind für das wesentliche, man gibt der Person - die man erst kurze Zeit „kennt“ -, dass man besser für sich behält. Jedoch die andere Person, ist mental stärker. Durch gezielte Fragen, die versteckten Inhalt hat, erfährt sein gegenüber was er nicht wissen sollte. Durch das aufgebaute Vertrauen ist man schliesslich nur noch mit einem Fahrzeug unterwegs. Eine Fahrt hier hin, ein gemeinsamen Ausflug dorthin, da etwas abholen, einfach sinnlos in der Gegend unterwegs… Man sitzt selbst kaum noch am Steuer, lässt sich jedoch von seinem Gegenüber mit Fantasie und lustigen Momenten ausnehmen. Hier eine Tankfüllung, dort etwas zu Essen, da eine Kleinigkeit… Man kennt sich mittlerweile recht gut. Vieles weis man von seinem „Partner“. Auch er weiss mittlerweile so einiges, hat Zugang zu Räumlichkeiten. Man ist immer mehr gewillt ‚kleinere‘ weiter zu auszugleichen. Was dann später mit höherem äussert. Dabei jedoch sich nicht bemüht den Griff in die Tasche machen. Nach einigen Monaten, in denen man sich kennt, ist mittlerweile, durch kleines, ein doch beachtlicher Wert geflossen. Man nimmt das nicht richtig war. Durch seine Ängstlichkeit, das mangelnde Selbstvertrauen und Warnungen von seiner bisher vertrauten Umwelt, ist man bereits abhängig. Die Bekanntschaft, äussert sich als, jemand der einem ausnutzt. Nur man will da nicht war haben. Einsicht, Fehlanzeige. Eher, gibt man immer mehr aus, was mindert. Da es schleichend geht, fällt das nicht auf, dennoch macht es sich bemerkbar. Immer wieder wird von gut gemeinten Leuten darauf aufmerksam gemacht. Man selber will es nicht einsehen. Das ausgeben wird immer grösser, das geht soweit bis man einen grössere Ausgang aufnimmt. Somit die ‚Freundschaft‘, die ‚Vertrautheit‘ nicht zu verlieren. Obwohl das, dass Gewissen das Gegenteil meint. Allmählich, versteht man was die vorher vertrauten Personen von einem wollten. Diese werden schleichend immer weniger, die Bekanntschaften werden immer mehr vermindert. Jetzt fängt ein Kampf gegen das Gewissen, gegen Gefühle an. Allmählich, wir das ganze zerreissend, ein Hass, Unwohlsein entsteht gegen den neuen Kontakt. Zeitweise kommt jetzt ein Amt ins Spiel. Im Waldstück persönliches, nach der Kontrolle wird man aufs ‚Büro‘ gebeten. Nebenbei, werden immer noch diverse Kosten ausgeglichen. Von den vorher liebenswürdigen Freunde ist mittlerweile nichts mehr vorhanden. Die gut gemeinten  Ratschläge, sind einfach eine Erinnerung an die wunderbare Zeit. Immer mehr werden diese Präsent. Man ist einfach, einfach gegen den Rest der Welt. Einerseits will man die Alte Situation zurück, auf der andern Seite weiss man nicht wie man da hinkommt. Das miese Gewissen, die schreckliche Situation, der sich mehr auftürmende Haufen wird grösser und nagt an einem. Was ist zu TUN? Wie muss man sich jetzt Verhalten? Wo kann man sich melden? Bei wem kann ist Hilfe zu erwarten? Gibt es Stellen / Ämter die einem zur Hand gehen? Wieso hat man einfach nicht auf die Ratschläge gehört? Psychisch, macht der Körper einen Rückzieher. Der Verstand, lässt sich hängen. Der Kontakt zu der ‚Vertrauten‘ Person bröckelt. Auf beiden Seiten, sieht man keine Aussicht mehr. Alles verloren, Vertrauen, mit sich ist man im Schlamassel, Bezugspersonen sind keine mehr Vorhanden. Mittlerweile zieht man sich zurück, sucht einen Platz wo man hingehört. In der Natur, einsam in einem abgelegenen Stück Wald, Vertrauen an sich selber schwindet, eine etwas Notdürftig gebaute Unterkunft, unter einem grossen Baum, bietet etwas Schutz vor der Witterung. Erst mal etwas versuchen zu schlafen, was etwas schwierig ist. In der nähe, Äste die bewegt werden, ein Stück das zu verbrechen scheint, ein unbekanntes Geräusch, lässt einem immer aufschrecken. Bilder von vergangenen Erinnerungen lassen, träumen. Wobei ein weiteres Geräusch da ist. Tage, Wochen verbringe man so, was nicht mehr möglich ist. da die Nächte immer kühler werden. Zu Hause wieder einquartiert. Nach Monaten, erhält man durch Ämter Hilfe. Was zu diesem Zeitpunkt nich möglich war. Viel wurde versprochen, jedoch nichts gemacht.


Durch Hilfe an einem Ort, kann man wieder Fuss fassen. Jahre vergingen mit Hochs und Tiefs, Änderung geben wieder eine Perspektive. Neue Kontakte, neue Region, Hilfe von Büros, einen stabilen Job gaben wieder Mut, Kraft und eine Zukunft.



Trotz Hilfe von verschiedenen Seiten, bleibt die Erinnerung, die immer wieder nagt. Schlechtes gewissen, miese Bilder als Erinnerung und eine immer noch vorhandene Sache macht zu schaffen. Die stabile Situation, wieder vertraute Bekanntschaften, sowie eine Stabile Angelegenheit gibt eine gute Aussicht auf eine angenehme Zukunft. Die Alten Erinnerungen sind vorhanden, jedoch nicht mehr so belastend. Da verschiedene Stellen zur Seite stehen. Eine zur Zeit etwas angespannte, jedoch nicht ausweglose Situation gibt mir zu verstehen das Fehler passiert sind. Fehler die durch Ängste, mangelndes Selbstvertrauen und Sturheit zu verdanken sind. Jetzt aber mit System abbauen kann. Eine Situation die zur Zeit etwas einschränkt, jedoch ein Ende in Sicht ist…