...einblick in Willi André' s Seite... 

...immer ein  L ä c h e l nbesonders wenn es schwer fällt...



Früh ist Tagwacht, erst mal etwas erfrischen, noch ein paar Minuten hinlegen und noch fehlendes transportfertig machen. Eine letzte Kontrolle, alles aus und geschlossen ist, dann mal die Räumlichkeit verlassen. Im Restaurant zur Kontrolle mal rausstehen. Der Regen ist nur leicht spürbar. Somit warte ich bis ich mich verabschieden kann. Kurz später kommt er, noch ein paar Worte, ein Blick aus dem Fenster, oh, der Regen hat sich sehr verstärkt. Was auch gut zu hören ist. Eine kurze Zeit warte ich noch, in der Hoffnung, das der Regen nachlässt. Auch einige Minuten später, verringert sich der Regen nicht. Naja, ein kurzer Händedruck und raus ins Nasse. Unter dem Seil durch, das ich etwas anheben muss. Schon spüre ich die ersten Tropfen, so jetzt schnellst möglich zum Bahnhof. Ein paar Schritte, ein großer Tritt über die Blumentöpfe und ich bin voll im Regen. Die Hosen erhalten helle Stellen, jeder Tropfen macht ein neuen Punkt. Das Tal ist Wolkenbehangen, kein freies Feld. Auf meiner Fahrbahnseite bewegt sich kein Fahrzeug, somit kann ich etwas auf der Strasse laufen. Wasser auf der Fahrbahn kommt mir wie ein kleiner Bach entgegen. Etwas trocken wird es ein paar Sekunden, unter der Brücke wo zum Verlad führt. Wenige Momente später, habe ich etwas Probleme mit der Atmung. Ein langsameres Tempo gleicht das schnell wieder aus. Weiter vorne sehe ich mein Ziel, über das Trottoir und das überqueren vom Platz, komm ich ins Trockene. Noch die Unterführung und wenig später Sitz ich im Zug.