Willi André' s  k l e i n e
                                                     Welt 



...immer einL ä c h e l n, besonders wenn es schwer fällt...

Schwarrenbach

Ein Erlebnisreicher Tag beginnendmit Bahn und Bus. Beim Ausstieg an der Talstation, ein etwas unübersichtliches durcheinander. Gemeinsam macht man den Aufstieg zur Luftseilbahn. Einige die bereits ein Billet haben versuchen ihr Glück, irgendwie zur Kabine zu kommen. Jeder andere möchte als erster sein Fahrschein lösen. Zwei Personen haben am Schalter noch irgendwelche Sonderwünsche. Einige hinter ihnen schütteln mit dem Kopf, schauen auf die Uhr oder regen sich auf. Etwas erleichtert sind solche die endlich freie Bahn zur Kabine erhalten, die nicht lösen müssen. Somit kam auch ich zum Schalter und könnte ein Ticket ergattern. Gemütlich die Treppen rauf und wieder warten. Ein weiteres Mal mitten in der Menge, die Kabine ist da und alles will da rein. Der Kabinenführer hat alle Hände voll zu tun, etwas Ordnung rein zu bringen. Nach dem der Raum gut gefüllt ist, schliessen die Türen und ab nach oben. Die Fahrt ist etwas unruhig, die Kabine schwankt und das bei jedem Masten. Nach einiger Zeit ist auch die Bergstation, zu sehen. Wo dann alle aussteigen und sich die Gruppe schnell auflöst. Wo sich in der Talstation noch Nebel befand, macht sich oben bei angenehmen Themperaturen die Sonne breit. Blauer Himmel, eine schön präparierte Piste und strahlende Gesichter
   Weite weisse Felder, in denen bedekte Felsen, ihre obersten Flächen zeigen und Bäume zusehen sind. Bäume, die teilweise vereinzelt oder in Gruppierungen zu betrachten sind. Ob gross gewachsene oder klein gebliebene, ob mit oder ohne "grünem" aussehen, jeder hat seine Eigenschaften. Wie ein langer weisser Teppich erstreckt sich vor mir eine gute Piste zum laufen, daneben befindet sich eine gespurte Loipe. Sonne, blauer Himmel, ein leichter Wind begleiten meine Schritte. Gelbe Wegweiser, zeigen immer wieder mal in alle Himmelsrichtungen, auf Wanderwege die zur Zeit nicht begehbar sind. Einzig die gespurte Strecke ist überwindbar. Nach kurzer Strecke, erreicht man die "Altels Hütte", welche im Winter wie im Sommer gemietet werden kann. Daneben ein Kinderlift, der sein Seil einsam seine Runden drehen lässt. Eine leere Piste, lässt sich in der Sonne gut gehen. Immer wieder überholen mich Leute, da ich immer wieder mal meine Gedanken schweifen lasse. Leute mit Schneeschuhen, oder langen Brettern an den Füssen oder einfach so. Schritt für Schritt nehm ich die Strecke vor mir an, ein herrlicher Ausblick lässt mich wieder mal in Gedanken versinken. Weit vor mir erkennt man einen Skilift, dessen Pisten ich noch überqueren muss. Kleine verschneite Bäume ragen mit ihren höchsten Ästen knapp über die Schneedecke, Felsen haben teilweise eine weisse Haube, einige Bänke wurden frei geschaufelt. In etwas kleiner Distanz, erkenn ich einzelne Skifahrer. Somit muss ich immer einen Blick nach oben geben. So das ich ungefährdet die, ziemlich leere Piste überqueren kann. Der Bügellifft ist mit sehr wenigen Benutzern besetzt. Noch eine Fläche, die von Skifahrer benutzt wird. Somit entdeck ich weit, weit hinten einen grossen Schatten. Der Anstieg zum Restaurant. Jedoch vorher ist eine ebene Fläche die ich mit vielen andern Personen Teile. Beim zurückschauen entdecke ich eine grosse Hütte, die man momentan nicht gut erreichen kann. Die Bergwelt bietet immer wieder eine andere Perspektive. Mittlerweile ist es kalt, schattig, windig und unangenehm geworden. An dieser Stelle, verdeckt das Gebirge, der Sonne die Sicht, stattdessen ist kräftiger, unangenehmer Wind aufgekommen. Gut eingepackt, bis obenhin verschnürt, beginnt ein harter Weg. Schrott für Schritt, stell ich mich dem Treiben. Die Atmung macht mir zu schaffen. Immer wieder bewegt sich die Kaputze noch hinten. Einfach langsam und in meinem Tempo, nähert sich ein neues "Egg", wieder ein Stück geschafft. Solche mit Schneeschuhen, scheinen die Höhe problemlos die Höhe zu überwinden. Der Wind nimmt einem teilweise fast mit. Wieder eine "Station" geschafft, noch wenige Meter bis zum Restaurant, vorher verlasse ich den Schatten. Die Tische sind gut besetzt, innen ist einer frei, dort lass ich mich nieder und esse etwas. Ein schön aufgemachter Käseteller, stärkt mich. Zwischenzeitlich haben sich zwei Frauen zu mir gesellt, später noch ein Pärchen. Das vis a vis von mir Platz nimmt. Ein nettes Gespräch muntert die Situation etwas auf. Nach dem Essen noch einen kurzen Gang nach unten. Bevor ich mich dann, in der "neuen" Situation - vorher im schattigen - auf den Rückweg mache. Auch auf dem Rückweg lass ich immer wieder mal den Auslöser in Aktion treten, sowie den ganzen hinweg. Wieder über wenig befahrene Pisten und an der "Altels" Hütte vorbei. Nochmal den Blick zurück schweifen lassen, gesehenes für Erinnerungen nochmal speichern. Bevor es im Gedränge wieder abwärts geht. Von der Umgebung bekomm ich nicht viel mit, eher bin ich damit beschäftigt, wie steh ich sicher. So werden es lange Minuten. Immer wieder gerät, die Kabine ins schaukeln.