Willi André' s  k l e i n e
                                                     Welt 



...immer einL ä c h e l n, besonders wenn es schwer fällt...

Schon beim Blick aus dem Fenster zeichnet ein blauer Himmel, ein Lächeln ab. Blau und kaum Wolken. Also bereit machen und raus, etwas kühle Luft streift meine Nase. Sonne zeichnet am Hang noch eine weiche Trennung zwischen Licht und Schatten. Der Schatten löst sich langsam auf, hinterlässt eine leuchtend, glänzende Umgebung erstrahlen. In der auch die Temperatur zu nimmt. Eine angenehme immer wieder spürbare Luft begleitet mich. Mit dem Car wechsle ich meinen Standort, während der Fahrt bin ich erstaunt was sich so alles verändert hat. Da merkt man das man schon längere Zeit nicht mehr in der Gegend war. Naja, wie auch immer, ich hatte einen schönen Tag, mit ungewissem vor mir. Am Zielort eingetroffen suchte ich nach etwas, was ich machen konnte. Da der Bus nicht dort hinfuhr wo ich hin wollte. Egal, auch hier war es schön. So entschloss ich mich erst mal für eine Richtung, diese führte mich zu einer Kapelle. Nach kurzem Aufenthalt setzte ich mich in der Kappelle auf eine Bank. Ein paar 'Worte', ein 'Dankeschön', nach einiger Zeit verliess ich die Kappelle mit einer Kerze. Welche ich dann zum Leuchten brachte und in dem vorgesehen Ort hingestellt habe. Ein Lächeln, ein letzter Blick und ich machte mich auf den Weg, welcher sich im Feld abzeichnete. In unregelmässigen abständen Treff ich immer wieder mal eine interessante Tafel an. Eine metallische Tafel mit einem kleinen Text. An interessant gestalteten Flacheisen, das etwas Stand bietet. Ein kurzer Spaziergang zu meinem Ort wo ich gestartet war. Nach einem Glas zu trinken, machte ich mich auf den Weg. Erst etwas der Strasse entlang, später wieder über Felder. Vogelgezwitscher, das Rauschen des naheliegenden Baches begleitet mich. Manchmal kreuzt ein Schmetterling meinen Weg, Vögel über mir, scheinen ein Spiel zu machen. Die ganze Zeit war ich alleine, niemand begegnet mir. Einfach nur natürliche Geräusche, die wenige male durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug etwas gestört wird. Mit der Zeit entfernt sich mein Weg etwas von der Strasse. Ein etwas festerer Wind macht sich bemerkbar. Meine geöffnete Orange/Graue Jacke macht sich selbständig und flattert im Wind. Langsam nähert sich auf der andern Seite die nächste Ortschaft. Das Festzelt, das beim durchfahren noch ein Gerüst war, hatte mittlerweile eine Hülle erhalten.  Weiter auf meinem Weg macht sich langsam meine

Gesundheit bemerkbar, schweres Atmen, teilweise rote Stellen auf der Haut. Mittlerweile sah ich die nächste Ortschaft wo ein weiterer Halt geplant ist. Irgendwo sind Kuhglocken zu hören. Noch eine Steigung, ein kurzes Gespräch mit einer Bekannten, dann wieder mal etwas flüssiges. Nach einer kurzen Pause und ein paar kurzen Worten mit dem Wirt, nehm ich meine letzte Etappe in Angriff. Oh Feuerwehrschläuche, die waren vorher nicht zu sehen. Die Strasse wird gewaschen, komm ich trocken Fusses zu meinem einstig. Natürlich, also ein weiteres Feld liegt vor mir. Wieder ein 'Gebimmel', diesmal sind es Schafe. Die in einem Hang auf der andern Seite zu sehen sind. Der Weg zeichnet sich weiter im Gras ab, Hinweise besagen das man den Weg nicht verlassen soll. Ein etwas steiler Abstieg liegt vor mir, langsam fast zögerlich betrete ich den Hang. Da ich nicht sicher bin wie meine neuen Schuhe greifen. Schnell stelle ich fest, doch das ist fest. Also wie gewohnt komm ich meinem Ziel etwas näher. Geschafft, jetzt ein kurzes flaches Stück um dann wieder Höhe zu gewinnen. Ein Blick in das vorher blaue Feld, ein grosser weisser Fleck nimmt mir teilweise die Sonnenstrahlen. Naja, vor mir liegt ein weites Stück Wald. Viele Wurzeln, Äste, herumliegende Bäume, Steine und so einiges mehr durchkreuzt meinen Weg. Unter mir staut sich langsam das Wasser. Der Fluss, der mich die ganze Zeit begleitet hat, wird allmählich breiter und ist weit unter mir zu sehen. Bäume versperren mir die Sicht nach unten, einzig kleine blaugrün gefärbte Felder sind zu entdecken. Gleichzeitig wird unten alles breiter. Mit der Zeit, seh ich weit vor mir etwas grau. Diese Farbe scheint die ganze Breite auszufüllen. Was mit der Zeit immer breiter und höher wird. Ein etwas offeneres Stück zwischen den Bäumen, lässt die Staumauer besser erkennen. Der Stausee ist fast leer, der Blick auf die Mauer ist beeindruckend. Bäche die etwas dem Weg folgen, lassen meine Konzentration auf den Boden gleiten. Wo werde ich am wenigsten nass. Jeder Schritt muss erstmal etwas geplant werden. Wieder im trockenen, durchquert ein umgestürzter Baum meinen Weg. Etwas ungünstig, so suche ich nach einer Möglichkeit, auf die andere Seite zu gelangen. Nach einem ungewöhnlichem Kletterkurs, kann ich weiter. Die Bäume Lassen etwas freie Sicht, so habe ich einen Anhaltspunkt das ich mich meinem Endpunkt nähere. Ein Gefälle zeigt mir das ich allmählich an Höhe verliere. Wenig später zeigen sich kurven im Weg, teilweise grosse Tritte bringen mich wieder ins Tal. Noch einige Meter und ich sehe wieder Gebäude.