Willi André' s  k l e i n e
                                                     Welt 



...immer einL ä c h e l n, besonders wenn es schwer fällt...

Ein besonderer Moment

07.09.2017



Morgens über den Verlad zur Posthaltestelle, erst mal ein Espresso, ein kurzes Gespräch mit der Wirtin. Ein paar nette Worte mit dem Chauffeur, während der Fahrt die Umgebung bewundern und viele Änderungen im Tal feststellen. Nach dem halt, an der Endhaltestelle wende ich mich meinem weiteren Ziel zu. Erleichterung der letzten Monate, durch die bevorstehende kleine Wanderung macht sich breit. Somit mach ich mich auf den Weg. Erst mal alleine, bis ich sechs Personen einhole. Vorher führte mich mein Weg über eine Holzbrücke, die auf der an der andern Seite ein hölzernes Tor hat. Dieses muss ich erst mal mit einem Hacken öffnen und diesen dann wieder verschliessen. Neben mir sind Kühe zu sehen, einige Wolken begleiten uns. Wenig später muss ich einen kleinen Felsen überqueren, wobei ich die sechs einhole, die einen Stop machen, um die Umgebung zu bewundern, dabei lass ich die kleine Gruppe hinter mir. Bald seh ich die Leute nicht mehr, Felsen, Bäume, Steigungen und mein Schritt lassen die Personen hinter mir. Erneut sind Kuhglocken zu hören, ein Wegweiser verrät mir nur noch wenige Schritte und ich bin an meinem Ziel. Felsen, Bäume, viel Grün, eine Spiegelung der Berge im See zieren die Gegend. Etwas in Gedanken, träumend und konzentriert auf die Laute der Kuhglocken, bringen mich Stimmen hinter mir in Realität. Die sechs Herren sind wieder in meiner Reichweite, etwas abseits vom Weg, an einer Steinplatte, war ich etwas in meine Gedanken versunken. Die Gruppe seht vor mir und betrachten das klare Wasser vor ihnen. Verschiedene Steine, Äste aber kleinere Bäume im Wasser , verleihen dem ganzen etwas besonderes. Nach dem sie weiter ihren Weg gehen und ich etwas zu fotografieren anfange, begrüssen mich weitere Wanderer. Ein kurzen Moment hatte ich wieder „Ruhe“, versank wieder in meine Gedanken und fing etwas an zu träumen. Ein besonders lautes Geräusch einer Glocke, unterbricht meine „Abwesenheit“. Wieder einige Stimmen, somit machte ich mich über eine kleine Brücke an eine weniger belebte Stelle am See. Wenige Augenblicke später bemerkte ich zwei Personen mit je einem Hund. Dabei dachte ich nicht das, dass noch zu einem Dialog führen wird. Während ich meine Gedanken der letzten Monate etwas zu sortieren versuchte, fragte das Pärchen ob ihre Hunde etwas ins Wasser dürften. Sofern sie mich nicht stören würden, natürlich durften die beiden Vierbeiner ein Bad nehmen. Somit war ich mit freundlichen Leuten und zwei aufgestellten Hunden, auf der ruhigeren Seite des Sees. Die Vierbeiner hatten mit einem Tennisball im Wasser ihren Spass. Immer wieder begrüssten sie mich mit ihrer Nässe. Während ich mit der Zeit ein Gespräch führe und den Vierbeinern beim Spielen zu sah. Was für mich Ablenkung war und besonders gefreut hat mit dem Pärchen ins Gespräch zu kommen, aber auch die Freude der Hunde zu sehen. Danke, den Vieren. Nach einer Weile sind sie aufgebrochen und ihren weiteren Weg in Angriff genommen. Kurz später habe auch ich mich auf den Weg gemacht. Ein Blick zurück zum See, ein Lächeln, ein netter Gedanke und ich machte mich auf, zurück zum Parkplatz. Wo mich das Postauto erwartet und mich an einen weiteren Start Ort bringt.