Willi André' s k l e i n e
                                                Welt 



...immer ein
L ä c h e l n, besonders wenn es schwer fällt...

...ein dünner Schleier nagt am Selbstbewustsein, mit Mut etwas anderes Probieren,
lässt wieder eine Erfolgsversprechende wende zu nehmen...

Unangenehm...


Ein ganz normaler Tag, einfach mal unterwegs, ein Spaziergang oder eine angenehme Beschäftigung. Ob bei der Pause von der Arbeit, beim Ausflug sich an einen Tisch setzen um einen Rast zu machen, aber auch bei einer längeren Reise sich etwas kleines holen.. einfach mal etwas kleines zu sich nehmen oder sich mit einem guten, gemütlichen Essen stärken... man zieht die Jake aus, nimmt Platz, macht sich es gemütlich und studiert die Speisekarte. Nach etwas Zeit erhält man erst mal etwas zu trinken und bestellt. Nach kurzen Momenten wird der Teller gebracht, man freut sich und nimmt die ersten Bissen. Unverhofft, ist ein Stück zu gross, was man erst nicht war nimmt. Nach kurzem schlucken, fühlt man ein unangenehmes Gefühl, man muss husten und schnappt erst mal nach nach Luft. Die Hand vors Maul und weiteres Husten, bei dem man auch etwas würgen muss. Das husten wird immer stärker, das würgen intensiver, mittlerweile steht man vor dem WC und kämpft mit sich. Schleim und Auswurf stehen im Vordergrund und machen Angst. Man einfach nur ein Gedanke, versucht normal zu Atmen was eher das Gegenteil bewirkt. Mit reizen durch den Finger, versucht man etwas zu lockern. Verzweifelt versucht man durch würgen und husten etwas zu erreichen. Allmählich wird die Verzweiflung so gross das die Tränen zu fühlen sind. Ein kurzer Moment zweifelt man an sich selbst und hält einen kurzen Augenblick inne. Was sich dann wieder unangenehm meldet und einem in die Realität zurück bringt. Erneute versuche sich mit dem Finger zu helfen, gibt im Hals plötzlich ein anderes Gefühl. Ein weiteres Husten gibt ein freieres und angenehmeres Gefühl. Nochmal kurz Reizen und es löst sich und fällt vorne raus. Erst mal das befreiende Gefühl verstehen, dabei Luft holen und sich die Hände sowie den Mund waschen. Mit Wasser den Mund auswaschen und ein Schluck Wasser zu sich nehmen, dieser fühlt sich noch etwas unangenehm an. Langsam wird wieder alles zu einem angenehmen Gefühl und man macht sich noch an den restlichen Teller. Der mit der Zeit kalt geworden ist, man dennoch schmeckt. 



Sich verschlucken ist immer eine nicht angenehme Angelegenheit. Jedoch sich von der unangenehmen Situation zu befreien, darf man nie in eine Hektik, in Angst, Verzweiflung vertiefen. 


Langsames Atmen im richtigen Moment, man fühlt selbst wie man sich am besten sich verhalten sollte. Einfach, auf sich konzentrieren und auf seinen Körper 'hören'. Einfach nur langsame Bewegungen. 

Hilfe anehmen ist nicht immer einfach. Wenn man in eine schwierige Situation gerät, andere einem Versuchen zu warnen und Hilfestellung geben möchten. Das eigene Gewissen jedoch nicht zulässt, Hilfe anzunehmen. Man selber aus der Situation kommen möchte und im Gegenteil Diese   immer verschlimmert. Freunde, Bekannte und dritt Personen versuchen immer wieder zu helfen. Sich selber eingestehen, dass man die gebotene Hilfe in Anspruch nehmen sollte, ist schwer. Langsam am verzweifeln, sich selbst nicht mehr akzeptieren, kein Interesse mehr an nichts, lässt das Selbstvertrauen purzeln. Bis hin das man sich selbst etwas 'antun' möchte, dabei keine Perspektive mehr sieht. Sich aber mit aller Kraft und Mut vorsichtig an die gebotene Hilfe heranwagt. Mal etwas neues 'ausprobieren' und hoffen dass, das 'Versprochene' auch eingehalten wird. Doch mit Entsetzen feststellen muss, das alles nur 'bla-bla' ist. Man weiss, es muss sich etwas ändern. Somit alles 'einpackt', Mut und Vertrauen in sich selbst mitnimmt und die Umgebung wechseln. Durch Ämter - die 'funktionieren' - neues kennenlernt und eine Hilfe erhält, die bisher unbekannt war. Durch neue Kontakte, mit der Zeit Freundschaften aufbaut, die ernst gemeint sind. Dabei wieder eine Perspektive und eine lang ersehnte, ernstgemeinte Beziehung finden.

Vieles das schief geht, findet auch ein Ende. Es geht nicht immer alles "glatt", manchmal muss man öffters Tiefschläge einstecken bevor man versteht das man immer wieder den selben Fehler macht. Andere die einem unstützen möchen und sich immer wieder "einschalten". Einem vor dem Fehler warnen und Hilfestellung geben möchten, werden Ignoriert. Versprochene Hilfe wird im gegensatz nicht ausgeführt. Was das das Vertrauen purtzeln lässt. Somit ist man selbst im Zweifel, was ist richtig, was falsch, das Selbstvertrauen bröckelt. Mal etwas Nachdenken, einfach an einem Ruhigen Ort für sich selbst eine Zeit verbringen. Auf sein Inneres Gefühl hören und mal den Mut fassen, etwas anders auszuprobieren. Die Gegend ändern, Freundschaften neu aufbauen, neue Leute kennen lernen. Einfach mal einen "Tapetenwechsel".

Den Mut NIE verlieren und mal sich etwas NEUES trauen.


V
ielen Dank, all den Leuten, 

Die mir geholfen haben wieder

a
uf die Beine zu kommen!

Nach verschiedenen nicht so ergreifenden Ereignissen, war ich eine zeitlang auf mich selbst gestellt. Jeder dieser Tage war ein Erlebnis für sich. Kein Tag wie der nächste, kein Tag bei dem ich eine Zuversicht habe, kein Tag bei dem ich wusste was passiert. Einfach nur ich und die ungewisse Zeit. Vielfach war ich in unwegsamen Gelände unterwegs, an Orten, die nicht für jedermann ist. Vieles was vorher geschehen war, hat mir alles an Energie und Mut verdorben. Keine Zukunftspläne, keine Aussicht auf liebevolle Momente. Niemand der zuhörte, einfach nur ich. Immer wieder war ich im Gelände, aber auch am Waldrand, an Bächen und in Feldern anzutreffen. Ob nachts, am Tag oder beim eindunkeln wusste ich nie wo meine nächste schlafstätte war. Teilweise unter Bäumen, unter Felsen oder bei gutem Wetter einfach im Feld, fand ich etwas Schlaf. Was ich mit dem nächsten Tag anfangen sollte, war in diesen Moment unklar. Ich nam es immer wie es gekommen ist. Bin einfach Ziellos durch die Gegend geirrt. Nach einem Leben in Ungewissheit, versuchte vorsichtig zu verschiedenen Personen wieder in Kontakt zu treten. Was dann, allmählich jedoch schleppend voranging. Mit der Zeit hatte ich wieder eine Perspektive..


Jedes Problem ist lösbar!!! 
           

                             Jedoch nicht
   Jedes Problem kann
         man Alleine lösen.


I h  d u r f t e  s
     E r f a h r e n .