Willi André' s  k l e i n e
                                                     Welt 



...immer einL ä c h e l n, besonders wenn es schwer fällt...

bekannt und doch neu

07.09.2017



bei der Talstation angekommen, führte mich mein Weg erst mal der Strasse nach, die bringt mich ins nächste Dorf. Nach einer Weile, entschloss ich mich hinter Altersheim und dem Museum ins Dorf zu gehen, der Kirche einen Besuch abzustatten und neue Kraft zu tanken. Ein Danke und um eine Unterstützung beim Herrn zu bitten. Wenige Momente später, war ich im Ort unterwegs und machte eine kurze Pause. Etwas trinken, ein paar Worte mit den Wirten, bevor ich mein weitern Weg antrete. Weiter der Strasse entlang, die für mich dann wieder ins Dorf innere führt. Weiter unten, beginnt mein eigentlicher Weg. Erst mal über eine Grünfläche, dabei weisst nichts auf einen Weg hin. Später werde ich von Gestrüpp, Bäumen und Pflanzen die im Weg wachsen begleitet. Erst mal eine Steigung, dann grosse, grosse Grünflächen, einzelne Holzgebäude und ein  starker Wind der mich begleitet. Eine ganze Weile lässt sich meine Route nur erahnen, ein Blick auf die andere Seite, zaubert mir immer ein Lächeln ins Gesicht. Verschiedne, schöne Erinnerungen bringen mich zum nachdenken. Eine lange gerade Strecke, die hinter mir liegt, wird von einem steilen Stück unterbrochen. Nun gehts eine Weile bergab, ein etwas schmaler Weg, der viele Stellen ohne grün aufweist, lässt mich schnell an Höhe verlieren. Einige Zeit folge ich den braunen Spuren. Jeder Schritt muss gut geplant werden, unten nimmt mir wildgewachsenes grün die Sicht und man weiss nicht wo man hintritt. Nach dem Abstieg, treffe ich auf eine Steigung. Was mich wieder auf eine Weide bringt. Ein letzter Blick zurück, bevor die Ortschaften endgültig verschwinden. Immer wieder Wald, unebene stellen, kleine Bäche begleiten mich die nächste Zeit. Bäche, die durchaus auch mal den Weg bewässern, mal einen kurzen Abschnitt, aber auch mal einige Meter. Immer wieder kleine Steigungen oder längere Abstiege, die nicht einfach zu meistern sind begleiten mich. Ein Blick nach unten, lässt mich durch die Äste den Stausee erkennen. Was mir eine Ortung verschafft, wo ich mich befinde. Manchmal habe ich weichen Waldboden, dann wieder feste felsige, unebene Teilstücke. Bei drei Bäumen, die auf einer Mauer liegen muss ich etwas den Kopf einziehen. Technische Geräusche unter mir lassen mich erahnen das ich meinem Ziel näher komme. Kurze Zeit später ebnet ein Zickzack Weg, der nur noch nach unten geht, meine Spur. In wenigen Augenblicken muss ich die Strasse sehen. Jetzt wird’s breit, eine letzte Kurve und ich bin unten. Die anschliessenden Schritte bringen mich nach hause.