...Willi's  kleine Welt... 

...immer ein  L ä c h e l n
                besonders wenn es
                                    schwer fällt...

Etwas ungewöhnliches Gefühl beim Eintritt…


Viele Fragen machen mir zu schaffen…


Alles ist neu & ungewohnt…


Naja, erst mal meinen Schlafplatz in Empfang nehmen, dabei etwas Eindrücke ordnen…




Es ist ungewöhnlich etwas unbekanntes kennenzulernen…


Jedoch wurden mir bevorstehende Möglichkeiten freundlich und verständlich vorgestellt…




Die ersten Tage sind etwas Unsicherheit zu spüren…

Eine beeindruckende Umgebung ist rund um die Klinik zu betrachten…



In den nächsten Tagen / Wochen lerne ich viele Bereiche kennen, unterschiedliche Leute, verschiedene Räumlichkeiten. Unterschiedliche Wege verbergen erst mal eine Verwirrspiel. Die ersten Wochen werde ich zu den verschiedenen Therapiestellen & Sälen begleitet. Auch wieder in die derzeit gewohnten Umgebung, zum Zimmer. Ein grosszügiges Zimmer für zwei Personen. Mit einem Ausblick zu den verschneiten Bergen.


Erst mal bewege ich mich in einem Rollstuhl durch die Gänge, etwas langsam, unsicher, kompliziert. Verschiedene Therapien, in unterschiedlichen Bereichen begleiten mich die nächste Zeit. Da bei begleitet mich ein Plan. Jede Aktion wird durch angenehme, verständnisvolle und dem Tempo angemessene Übung begleitet. Der Umgang mit dem Rollstuhl wird auch immer besser. An ein paar Schritte ist noch nicht zu denken. Mühsam vom Bett oder aufs WC ist der Wechsel. Auch essen ist noch nicht möglich, da ich noch mit Sondenkost ernährt werde. Immer etwas angeschlagen, deprimiert verbringe ich den Tag. Die Situation enthält einfach zu viele Eindrücke. Die körperliche, gesundheitliche, psychische Belastung gegenüber der neuen langsam zu verstehenden Freundlichkeit, Aufbauenden, Hilfsbereiten Art jedes einzelnen. Die unterschiedlichen Bereiche sind jeder für sich mit viel Gefühl aufgebaut. Überall Trift man auf Verständnis, Freundlichkeit & Herzlichkeit. Dennoch ist es für mich noch unverständlich & neu. Was mich persönlich auch noch nach wenigen Wochen da sein beschäftigt. 



Allmählich ist es mir nach einer gewissen Zeit möglich unsicher mit Unterstützung aufzustehen, ein zwei Schritte zu machen. Was auch mein persönliches Empfinden ins positive steigert. Dabei fange ich an die Situation anders einzuschätzen. Ein Test erlaubt mir die Sonde zu entfernen. Somit ist es für mich wieder möglich etwas zu essen. Erst mal püriertes, nach einer längerer Zeit dann „weiches“, was denn Wochen später zur Vollkost wird. Die Therapien werden körperlich anstrengender, was mir jedoch zeigt das ich den Rollstuhl schieben kann. Somit aufstehen und unterstützt laufen kann. Im Gebäude bewege ich mich ohne Begleitung mehr. Immer besser finde ich mich zurecht. Nach einiger Zeit kann ich auf einen Rollator wechseln. Alle Therapien werden weiterhin mit Herz und Verständnis ausgeführt. Die Therapie mit der Logopädie zeigt weiterhin positive Fortschritte, erlaubt mir wieder Vollkost. Den Arm kann ich dank viel Mühe & Übung wieder bewegen.



Bisher durfte ich eine offenherzige Zeit verbringen. Eine Zeit in der ich viel neues kennenlernen durfte. Eine Zeit die mich mit viel mühe, Zuspruch der TherapeutenInnen wieder auf ´die Beine´ brachte. Mittlerweile kann ich mich im grossen Speisesaal verköstigen & mit Stöcken meine ´Runden´ drehen. Diese verwende ich nur noch wenig. Mehrheitlich gehe ich freihändig meine Wege. Etwas wacklig, unsicher jedoch auf eigenen Beinen. 




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Durch viel Mühe, Training & Übungen konnte ich meine Einschränkungen in einer wunderbaren Umgebung wieder in Bewegung bringen. Durch den Vorfall konnte ich meinen Arm nicht mehr bewegen, schlucken, laufen, reden waren echt blockiert. All das konnte ich in einer angenehmen Zeit wieder neu erlernen. In der Zeit durfte Herzlichkeit, Geduld, Verständnis, mit viel Zufriedenheit erfahren. 


Nach mehreren Wochen durfte ich mit einem zufriedenstellten Gefühl und einer Brille nach Hause. Durch eine Kollegin erhielt ich die Möglichkeit stressfrei den Heimweg anzutreten. Wo ich erstmal mich zurecht finden musste. 


Ein Monat später kämpf ich mit den Folgen und muss akzeptieren das einige Einschränkungen bleiben werden und vieles für mich nicht mehr möglich ist.